Wettkampfordnung Part4

Kampfsport Taekwondo Teil 4

Sportliche Erfolge feiern bei Olympia.

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Olympisches Taekwondo als Kampfsport

Hintergründe, Theorie und Tipps!

 

Wettkampfordnung Taekwondo \\ Kampfsport Category

 

Erlaubte Techniken

 

a) Fausttechniken: Techniken mit geballter Faust, d.h. mit den Knöcheln des Zeige- und Mittelfingers, der Arm muss fast gestreckt sein und der Schlagwinkel unterhalb der Schulter.

 

b) Fußtechniken: Techniken mit den Teilen des Fußes unterhalb des Fußknöchels.

 

Erlaubte Angriffsflächen

 

a) Rumpf: Angriffe auf den durch die Weste bedeckten Teil des Körpers. Faust- und Fußtechniken sind erlaubt. Angriffe auf die durch die Kampfweste ungeschützte Rückenpartie sind nicht erlaubt.

 

b) Kopf: Es sind Angriffe nur an den Kopf, nicht aber an den Hals, mit Fußtechniken erlaubt.

 

Erfolgreicher Angriff, der zu einem Punkt führt

 

Trefferpunkte werden erzielt, wenn erlaubte Techniken kraftvoll und korrekt auf die erlaubten Angriffsflächen ausgeführt werden.

 

Gültige Punkte werden wie folgt vergeben:

 

a) Ein (1) Punkt für einen erlaubten Angriff auf die Kampfweste.

 

b) Drei (3) Punkte für einen erlaubten Angriff mit einem Drehtritt auf die

Kampfweste.

 

c) Drei (3) Punkte für einen erlaubten Angriff zum Kopf.

 

d) Vier (4) Punkte für einen Treffer mit einem Drehtritt zum Kopf.

 

Beim Einsatz von 4 Punktrichtern müssen mindestens 3 oder mehr Punktrichter den Treffer gewertet haben. Bei 3 Punktrichtern müssen

2 oder mehr Punktrichter den Treffer gewertet haben, damit dieser gezählt wird. Die Gesamtwertung ergibt sich aus der Summe der erzielten Punkte nach 3 Runden

 

Ungültigkeit von Punkten

 

Punkte, die durch illegale Techniken oder Aktionen erzielt wurden, sind nicht gültig. In dieser Situation muss der Kampfleiter die Ungültigkeit des Punktes durch ein Handsignal anzeigen und die entsprechende Verwarnung aussprechen.

 

Die Punktrichter sollen illegale Aktionen mit in ihre Bewertung zur Punktevergabe einbeziehen, d.h. ggf. einen Treffer nach vorheriger illegaler Aktion nicht als gültigen Punkt werten.

 

Falls ein Wettkämpfer nach einer Technik, die einen Punkt erbracht hat, den Gegenangriff zu vermeiden oder behindern versucht, indem er hinfällt, festhält, clincht oder das Bein des Gegners tritt etc., so ist der Punkt ungültig. Wenn jedoch diese Regelverletzung in keinem Zusammenhang zur Punktetechnik steht, dann bleibt der Punkt nachdem die Strafe ausgesprochen wurde bestehen.

 

Verbotene Handlungen

 

a) Strafen für verbotene Handlungen werden vom Kampfleiter ausgesprochen.

 

b) Strafen sind unterteilt in Kyong-go (Verwarnung) und Gam-jeon (Strafpunkt)

 

c) Zwei Kyong-gos werden als Pluspunkt (+1) für den Gegner gewertet. Die letzte ungerade Verwarnung wird bei der Gesamtbewertung nicht berücksichtigt.

 

d) Ein Gam-jeon wird als Pluspunkt (+1) für den Gegner gezählt.

 

Kyong-go: Verwarnungen

 

a) Übertreten der Grenzlinie

Wenn beide Füße eines Wettkämpfers die Grenzlinie übertreten, muss der Kampfleiter sofort eine Verwarnung aussprechen.

 

b)Hinfallen

Wenn ein Wettkämpfer bei der Ausführung einer Technik, bei einem Angriff stürzt oder mit Hand/Knie den Boden berührt wird immer eine Verwarnung ausgesprochen.

Stürzt ein Wettkämpfer aufgrund von verbotenen Handlungen seines Gegners, soll nicht der gestürzte Wettkämpfer sondern sein Gegner bestraft werden.

 

c) Den Kampf vermeiden

Wenn ein Wettkämpfer den Rücken zudreht, dem Kampf ausweicht ohne einen Angriff zu beabsichtigen oder wenn beide Kämpfer 5 Sekunden inaktiv sind, soll der Kampfleiter das Zeichen und verbal mit „Fight“ die Kämpfer zum Kämpfen auffordern.

Sollten nach 10 Sekunden die Kämpfer immer noch inaktiv sein, so wird eine Verwarnung ausgesprochen an:

 

1. An beide Kämpfer oder

2. An den Kämpfer, der sich rückwärts bewegt

 

Das Andeuten von Verletzungen oder Schmerzen um Zeit zu gewinnen oder um die gegnerische Aktion als Regelverstoß darzustellen wird verwarnt. In solch einem Fall hat der Kampfleiter dreimal, im Abstand von 3 Sekunden, den Kämpfer mit „Stand up“ aufzufordern den Kampf fortzuführen.

Weigert sich der Wettkämpfer, wird dieser zum Verlierer erklärt.

 

Ebenfalls wird eine Verwarnung ausgesprochen, wenn ein Wettkämpfer nach einer Kampfunterbrechung fragt um sein Equipment zu richten.

d) Fassen, Festhalten, Klammern, Schieben mit der Hand oder dem Oberkörper

Dieses beinhaltet das Fassen oder Festhalten irgendeines Teiles des gegnerischen Körpers, dessen Kleidung oder Schutzausrüstung mit den Händen.

Es beinhaltet außerdem das Fassen/Festhalten von Fuß oder Bein.

Ebenso das Schieben mit Hand, Arm, Schulter, Kopf oder Körper und das Klammern.

 

e) Anheben oder Blocken mit dem Knie

Anheben oder Blocken mit dem Knie um sich eines legalen Angriffs zu entziehen oder zu behindern. Ebenso wird eine Verwarnung ausgesprochen, wenn das Anheben länger als 3 Sekunden dauert.

 

f) Angriff unterhalb der Hüfte

Dieses beinhaltet einen Angriff auf Regionen unterhalb der Taille. Ebenso bestraft werden Angriffe auf Oberschenkel, Knie oder Schienbein des Gegners.

 

g) Angriff nach dem Unterbrechungszeichen

Dieser Angriff ist extrem gefährlich für den angegriffenen Wettkämpfer und birgt eine hohe Verletzungsgefahr für ihn. Aktionen dieser Art widersprechen dem Geiste des Taekwondo, deshalb sollen alle Attacken, unabhängig von der Schwere, bestraft werden.

 

h) Schlagen ins Gesicht mit Hand oder Faust

Eingeschlossen sind Angriffe mit Hand, Faust, Handgelenk, Arm oder Ellenbogen. Unbestraft bleiben unvermeidbarer sowie selbstverschuldeter Kontakt.

 

i) Kopfstoß oder Angriff mit dem Knie

Dieses beinhaltet einen absichtlichen Kopfstoß oder Angriff mit dem Knie aus nächster Nähe. Die folgenden Aktionen fallen jedoch nicht hierunter und werden nicht bestraft:

 

1) Wenn der Gegner im Moment eines Fußangriffes plötzlich heranstürmt.

2) Wenn es unabsichtlich oder als Resultat einer Fehleinschätzung der Distanz erfolgt.

 

j) Angriff auf den zu Fall gekommenen Gegner

Strafen für diesen Angriff werden gegeben, ohne Berücksichtigung, ob die Aktion absichtlich oder unabsichtlich war. Die Strafe wird auch bei einem Versuch ausgesprochen.

 

k) Unsportliches Verhalten

Unsportliches Verhalten bzw. Missfallensäußerungen des Wettkämpfers oder Coaches können im Sinne des Sports nicht geduldet werden, besonders aber:

 

1) Alle Aktionen der Verzögerung oder Beeinflussung des Wettkampfes

2) Kritik am Kampfleiter oder Offiziellen in irregulärer Weise

3) Körperliches oder verbales Missverhalten/Beleidigung des Gegners/Coaches, Kampfleiter, Offizielle

4) Alle unnötigen bzw. unsportlichen Aktionen

Geschieht die Verfehlung in der Pause so wird die Verwarnung in der nächsten Runde registriert.

 

Gam-jeom: Strafpunkte

 

Im Fall eines absichtlichen oder gravierenden Fehlverhaltens der Verwarnungen vom Kämpfer oder Coach kann der KL einen Strafpunkt aussprechen.

 

Wenn der Coach oder Kämpfer unangemessenes grobes Fehlverhalten oder nicht den Anweisungen des KL folgen, kann der KL durch heben der gelben Karte Sanktionen beantragen. Diese Sanktionen werden durch die Schiedskommission festgelegt.

 

Disqualifikation

 

Weigert sich ein Wettkämpfer absichtlich den Wettkampfregeln oder den

Anweisungen des Kampfleiters Folge zu leisten, wird er nach Ablauf einer Minute strafweise zum Verlierer erklärt.

 

Erhält ein Wettkämpfer fünf (+ 5) Pluspunkte durch Bestrafungen, muss der Kampfleiter den Gegner strafweise zum Verlierer erklären.

 

Kyong-go und Gam-jeom werden über alle drei Runden zusammengezählt.

 

Der Kampfleiter kann einen Wettkämpfer zum Verlierer erklären, ohne dass fünf Pluspunkte durch Bestrafungen aufsummiert sind, falls der Wettkämpfer oder der Coach den Grundsätzen der WOT oder den Anweisungen des Kampfleiters nicht folgt.

 

Im Besonderen dann, wenn ein Wettkämpfer die Absicht zeigt, die WOT erheblich zu verletzen.

 

Niederschlag

 

a)knock down

Wenn ein Wettkämpfer durch den Angriff des Gegners mit einem anderen Teil des Körpers als der Fußsohle den Boden berührt.

 

b)standing down

b.a) Wenn ein Wettkämpfer stehend kampfunfähig ist und keine Anzeichen

oder Fähigkeit zum Fortführen des Kampfes erkennen lässt.

b.a.a) Wenn der Kampfleiter entscheidet, dass der Wettkämpfer aufgrund

einer starken Angriffstechnik des Gegners den Wettkampf nicht weiterkämpfen kann.

 

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Turnhalle Tegernsee, Seestraße 31

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