5 Gründe Selbstverteidigung

5 Gründe, warum Selbstverteidigungskurse nicht viel bringen.

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Insiderwissen eines SV-Instruktors

Die besten Ratschläge für die Selbstverteidigung

 

5 Gründe, warum... \\ Selbstverteidigung Category

 

In der Theorie sind Selbstverteidigungs-Kurse (SV-Kurse) eine gute Idee. Man zeigt einer Gruppe von besorgten eine kleine Menge an effektiven Techniken und Verhaltensweise für typische Situationen. Je nach Kurs ist auch Körpersprache, Fluchtverhalten und erkennen von Gefahrensituationen ein Teil des Unterrichts.

 

In der Regel machen diese Kurse Spaß und geben den Teilnehmern ein gewisses Selbstvertrauen. Wo ist also das Problem?

 

Dauer des Selbstverteidigungskurses

 

Die wirklich guten Tipps sind nachvollziehbar. Ziel ist es in den Kursen zu sensibilisieren. Die Schwierigkeit besteht darin, dass man im Voraus nicht weiß was passiert. Ist mein Gegenüber Links- oder Rechtshänder. Ist der Angreifer stark mit der Faust oder mit dem Fuss. Viele Personen, die lernen wollen sich zu schützen, kommen in solche Situationen und wollen für den schlimmsten Fall gewappnet sein wollen.

Typische Ziele zur Verteidigung, sind die, die man sich denken kann: Augen, Hals, Unterleib bei Männern und Frauen! Und gegen das Schienbein treten. Problematisch sind hier nur zwei Dinge: Zum einen eskalieren Angriffe auf diese Ziele das Gewaltlevel drastisch. Kombiniert mit der geringen Kursdauer kommt es zu halbherzigen oder schlecht gezielten Angriffen auf ein „gefährliches“ Ziel. Die Stufe der Gewalt wird also eskaliert, ohne dass eine entsprechende Wirkung eintritt.

Im Umkehrschluss erkennt man einen guten Selbstverteidigungskurs an Deeskalationsmaßnahmen und Selbstbewusstseinsschulung.

 

Selbst einfache Techniken brauchen Zeit erlernt zu werden

 

Jemand eine Gruppe von Techniken zu zeigen, und dann zu erwarten, dass man sich verteidigen kann ist naiv. Das mag jetzt den einen oder anderen wundern, aber genau diese SV-Techniken nehmen einen großen Teil des Programms ein. Sie geben Ideen vor und stellen Drills dar, die in der Kombination mit dem was davor und danach gelehrt wird ein sinniges Ganzes ergeben.

 

Da diese Techniken aber wirklich wichtige Bestandteile sind, ist es unausweichlich ein ständiges Wiederholen der gezeigten Verteidigungsmechanismen zu realisieren.

 

Den Ablauf zu speichern ist eine Sache. Ihn korrekt abzurufen eine zweite. Ihn erfolgreich umzusetzen eine dritte.

- Mike Tyson

 

Geringe Trainingsdauer kombiniert mit Stress sorgen für eine nochmalige Herabsetzung der Chancen.

 

Umsetzung

 

Sicherheit ist in erster Line Kopfsache. Man fühlt sich sicher, wenn man der Meinung ist, dass man die Gefahr im Griff hat. Ein Kurs macht für einen gewissen Zeitraum potentielle Gefahren bewusster. Man achtet mehr auf Dinge, die sein könnten. Mit der Zeit lässt die Achtsamkeit aber nach. Es erfordert Energie aufmerksam zu sein. Und nach einiger Zeit scheint die Rechnung nicht mehr aufzugehen.

 

Der Fokus liegt oft auf den falschen Attributen

 

Weder Kraft noch Ausdauer sind das primäre Problem. Und doch wird hier der oft meiste Wert drauf gelegt. Lange Zeit auf Polster oder gepanzerte Gegner einzuschlagen macht Spaß und gibt einem dieses gute Gefühl was gemacht zu haben.

 

Der Schwabe sagt “abg’schafft.” Genau das ist die Idee eines Workouts. Man macht sich platt und fühlt sich gut. Aber ein Workout ist kein Training. Und 60 Sekunden auf jemanden oder etwas wild einzuprügeln ist nicht wirklich hilfreich.

 

Zwei Dinge, die die meisten Leute zurückhalten sind nicht Kraft und Kondition, sondern Wille und Technik.

 

In der heutigen Zeit ist Gewalt etwas Negatives. Für die meisten kostet es große Überwindung körperliche Gewalt einzusetzen. Dadurch entsteht eine große Hemmschwelle. Selbst wenn es um den Eigenschutz geht. Wichtig ist es, den Leuten den Willen zu geben sich zu verteidigen. Ab einem bestimmten Punkt die Kontrolle an das wildere Selbst zu übergeben. Und das ist keine leichte Sache.

 

Falsches Gefühl der Sicherheit

 

Der ultimative Tritt in die Weichteile, der Griff in die Augen oder die Handkante zum Kehlkopf – das sind alles sehr effektive Dinge. Falls diese wie erwartet klappen, ist das sehr gut. Man sollte nur nicht vergessen, dass der Angreifer ein gewisses Gewaltpotential hat und sich mit großer Wahrscheinlichkeit seine Erfahrung im Kampf deutlich ausgeprägter ist und nicht nur auf einen SV Kurs beschränkt sind.

 

Er wird also seine Hüfte bewegen, den Kopf zur Seite nehmen und ggf. seinen Hals schützen. Die meisten Männer lernen sehr schnell Tiefschläge auszuweichen. Bei Augen und Hals haben wir natürliche Reflexe, die zum Schutz dienen. Hat der Angreifer Erfahrung in einer der Boxvarianten, so ist die Chance als relativ untrainierter auch nur in die Nähe des Kopfes zu kommen recht gering.

 

Und selbst wenn man trifft: hin und wieder stellt sich nicht der gewünschte Effekt ein. Schlag zu schwach oder zu unpräzise.

 

Falsche Sicherheit sorgt dafür, dass man eben nicht nach “Weiterbildungen” sucht. Sondern erst einmal zufrieden ist. Und das kann leider sehr schnell schief gehen.

 

Fazit

 

Selbstverteidigungs-Kurse werden von vielen Schulen als Einstieg für die regulären Kurse genutzt. Und in diesem Fall ist das auch wirklich die beste Lösung.

Ein regelmäßiges Training erhöht die Chancen ungemein eine Gefahrensituation unbeschadet zu überstehen. Realistische Selbstverteidigung setzt ein ständiges Üben voraus.

 

Alternativ können wir Dir in unseren Personaltrainings intensiv helfen, um auf Deine Begebenheiten einzugehen und "Abhilfe" zu schaffen.

 

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31.Juli von 15.00 - 22.30 Uhr

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09.August bis 26.08.2018

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