Pfefferspray

Selbstverteidigung für Frauen: Pfefferspray

Die Zukunft der Selbstverteidigung?

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Pfefferspray - Die Zukunft der Selbstverteidigung?

Raus aus der Opferrolle!

 

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Die Angst wächst: Immer mehr Menschen besorgen sich Pfefferspray zur Selbstverteidigung. Mittlerweile sind diese in Drogeriemärkten erhältlich. Bei der Benutzung sollte man aber einiges beachten.

 

Angst oder Überschätzung

 

Allein durch dunkle Straßen laufen? Vielen Frauen scheint es naheliegend, sich für den Notfall mit Pfefferspray auszustatten.

 

Was tun, wenn man sich auf den Straßen nicht mehr sicher fühlt? Viele Menschen statten sich in Deutschland mit Waffen aus oder stellen sich auf Selbstverteidigung in Notsituationen ein. Nach den Silvesterübergriffen im Jahr 2015 sind die Anträge auf einen kleinen Waffenschein enorm gestiegen.

Ende Oktober dieses Jahres waren rund 449.000 Waffenscheine registriert, meldet das Bundesinnenministerium. Das sind rund 63 Prozent mehr als 2015.

Die Verkaufszahlen von Pfefferspray sind rasant gestiegen.

Vielen erscheint der Wirkstoff, den man jederzeit in der Tasche mit sich tragen kann, als eine harmlose und zugleich wirksame Möglichkeit, sich gegen Angreifer zu wehren.

 

Wo bekommt man Pfefferspray?

Pfefferspray ist in Deutschland in Waffengeschäften, Online-Shops und sogar in einer Drogeriemarktkette frei erhältlich. Die Experten warnen, Pfefferspray oder Reizgas sind gefährliche Waffen. Die Polizei wendet es bei Einsätzen als Ersatz für Schlagstöcke oder Schusswaffen an.

 

Sobald die Spraydose die Aufschrift „Nur zur Tierabwehr“ trägt, darf sie jeder ohne Altersbeschränkung kaufen und mit sich führen. „Es mag paradox klingen, aber mit dieser Aufschrift fallen Pfeffersprays nicht unter das Waffengesetz“, erklärt uns ein Rechtsanwalt.

Ein ganz formaler Grund: Der Wirkstoff darf nämlich nicht im Tierversuch getestet werden.

 

Der Reizstoff

 

Pfefferspray besteht aus dem natürlichen Reizstoff Oleoresin Capsicum, ein Extrakt aus Paprika, Chilis oder Cayenne-Pfeffer. Der Wirkstoff wird in Alkohol gelöst und dann mit Wasser vermischt.

Einige Sprays enthalten auch den chemischen Reizstoff Chlorbenzyliden-Malonsäuredinitril, kurz CS-Gas oder Tränengas, das wiederrum von der Polizei eingesetzt wird.

 

Wenn Pfefferspray in die Augen gelangt, schwellen die Schleimhäute an, und die Augenlider schließen sich für fünf bis zehn Minuten, es kann zu kurzfristigem Erblinden kommen. Beim Einatmen entsteht Atemnot und starker Husten, im schlimmsten Fall droht Erstickungsgefahr. Auf der Haut löst der Wirkstoff einen starken Juckreiz aus. Für Asthmatiker und Menschen unter Drogeneinfluss kann der Kontakt mit Pfefferspray tödlich enden.

 

Gegen den Reizstoff hilft nur kaltes klares Leitungswasser. Man sollte die getroffenen Stellen am Körper zehn bis fünfzehn Minuten abspülen, um die Poren zu schließen.

 

So wendet man es an

 

Die Behälter stehen unter Druck und müssen vor Hitze und Sonne geschützt werden. Experten empfehlen es immer in derselben Tasche aufzubewahren, und zwar so, dass man im Notfall nicht lange danach suchen muss.

 

Den Sprühkopf betätigt man mit dem Daumen. Die Spraydose sollte fest in der Hand und dicht am Körper gehalten werden, während der freie Arm den Angreifer abwehrt, damit es nicht aus der Hand geschlagen werden kann.

 

Gezielt werden sollte auf das Gesicht. Windrichtung beachten!

 

Was ist erlaubt

 

Pfefferspray darf als Gegenwehr bei Tieren und bei Menschen eingesetzt werden. So gefährlich die Folgen auch sein können – rechtlich gesehen gilt für Pfefferspray dasselbe wie für andere Dinge, die man zur Selbstverteidigung einsetzen kann, erklärt der Kampfkunstexperte.

Auch der Einsatz von Schlüssel, Holzstück oder Handtasche als Waffe könne schließlich üble Folgen haben.

 

Was ist verboten

 

Wer Pfefferspray einsetzt, ohne in Gefahr gewesen zu sein, begeht eine gefährliche Körperverletzung und macht sich somit strafbar.

Allerdings ist später schwer festzustellen, ob man aus Notwehr gehandelt hat oder nicht. Selbstverteidigung oder Nothilfe für jemand anderen ist erlaubt. Alles andere gilt als gefährliche Körperverletzung.

 

Notwehrparagraph

 

Es gibt allerdings auch verschiedene Formen von Gefahrenabwehr. Wenn jemand zu lange oder intensiv Pfefferspray einsetzt.

Jemanden, der schon am Boden liegt, weiter zu attackieren, fällt unter den Begriff „Notwehrexzess“.

 

Wie sinnvoll ist die Verteidigung mit Pfefferspray?

 

Hier scheiden sich die Experten: Der positive Effekt des Pfeffersprays, dass man sich mit der Dose in der Tasche sicherer fühlt und damit auch selbstbewusster auftritt. Mögliche Angreifer könnten abgeschreckt werden. Ein unnötiger Einsatz wird allerdings als kritisch betrachtet.

 

Die Gewerkschaft der Polizei warnt vor dem Hantieren mit Reizgas und anderen frei erhältlichen Waffen. „Wir haben eine sehr skeptische Haltung zur Selbstbewaffnung. Diese Dinge vermitteln nur scheinbar Sicherheit“, sagte ein Polizeisprecher „Das kann sogar dazu führen, dass man sich Situationen stellt, denen man lieber ausweichen sollte“.

 

Ausweichen oder Fliehen sei keine Feigheit. Unserer Ansicht nach nützt das Reizgas oder die Schreckschusswaffe in der Tasche wenig, wenn der Umgang damit nicht trainiert wurde.

 

Alternative Hilfsmittel

 

Unser Experte rät eher zum selbstbewussten Auftreten. Übelkeit oder ein wichtiges Telefonate vortäuschen - sei häufig der bessere Weg. Der Griff zur Waffen könnte den Angreifer noch mehr provozieren – im schlimmsten Fall sogar gegen das Opfer verwenden. Wer unbedingt sprühen will, der kann zu Haarsprays greifen.

 

Grundlegende Techniken bringen wir Dir in unseren Selbstverteidigungs-Kursen für Frauen oder Männer und im täglichen Training bei.

 

 

 

 

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